Als Einstieg stand eine Eingehtour an, die uns südlich des Ortes auf den Monte Panico führte. Erstaunlich ist, wie weit sich hier ein dichter Buchenwald die Berge hinaufzieht; einzigartig für Italien. Vom Monte Panico hat man eine wunderbare Aussicht auf die Landschaft der Abruzzen.

Die Tour ist als Einstieg schon ganz enorm und vor allem damit verbunden der Wasserverbrauch bei diesem herrlichen, aber auch sehr warmen Wetter. Den letzen Teil des Weges konnte ich an nichts anderes denken als an ein kühles Bier. Dieses bekam ich dann auch in der einzigen geöffneten Bar von Civitella Alfedena. 

Abfahrt der Bildungsurlaubsgruppe, bestehend aus 13 Teilnehmern und unserem Führer Benedikt, an unserer Unterkunft in Rom.

Die Frauen sind mutiger als die Männer und trauen sich in die kalten Fluten des Lago di Barrea

Unser Unterkunft für die nächsten zwei Tage befindet sich in Civitella Alfedena, einem kleinen verwinkelten Bergdorf am Berghang hoch über dem Talgrund.

Und so stehe ich als Germane erstmals in der wilden Landschaft der Abruzzen…..und es gefällt mir bis jetzt ziemlich gut.

IMG_20160913_175749_HDRDas Shangrila Hotel in Shangrila bietet abends ein wunderbares Dinner Buffet an. Nachdem ich schon ein paar Tage zuvor mit Rose, Aron und einem deren Freunde, als erster Gast von Rose überhaupt, mit ihnen dort essen war, dachte ich mir, es wäre doch eine wundervoller Rahmen für mein Abschiedsdinner. Also lud ich die Beiden als Dankeschön für den tollen Aufenthalt zum Abendessen dort ein.Zusammen mit zwei neu eingetroffenen Gästen verbrachten wir einen wunderbaren Abend im Shangri La Hotel. Das Buffet bietet alles was das Herz eines Gourmets begehrt, angefangen bei Meeresfrüchten über Salate, Fleischgerichten aller Art und Schärfe, chinesischen Spezialitäten wir scharf gewürzten Hühnerfüßen über diverse Nudel- und Reigerichte und Suppen zu Früchten, Süßspeisen, Eis und Kuchen. Und das ganze für einen Preis von ca. 14 EUR pro Person.

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_1070274Oha, dachte mir, als die Busfahrt nach Shangri La anstand. Immerhin überwindet man/frau bei der Busfahrt von Lijiang welches auf 2400m liegt, nach ShangriLa auf 3,280m einen Höhenunterschied von 880m! Die Busfahrt, die ca. 4 Stunden dauert, verläuft teilweise über dramatische und abenteuerliche Gebirgsstrecken. Und dann kommt man plötzlich an in einer gänzlich anderen Welt, in einem Hochtal mit grasenden Yaks und typisch tibetischer Bebauung. Angekommen am Busbahnhof in Shangri La merkt man aber dann doch die merklich dünnere Luft. Nach kurzer Wartezeit holt mich Aron, der Lebensgefährte meiner hiesigen Gastgeberin in einem chinesischen SUV ab und bringt mich zu meiner Unterkunft, dem Timeless Inn. Schon bei der Fahrt fällt ganz deutlich auf: Ich bin in Tibet angekommen, auch wenn das hier die Provinz Yunan ist. Angekommen im Timeless Inn empfängt mich Rose, meine Gastgeberin zunächst einmal ganz herzlich mit einer großen Tasse Tee, und es sollte während der nachfolgenden Unterhaltung nicht bei dieser einen Tasse bleiben. Was für ein Kontrast zu Lijiang/Shuhe, wo man mich eher als Bittsteller behandelte, in der Meinung, ich müsse das alles so akzeptieren. Ich bereue meinen Entschluss,  3 Tage früher nach Shangri La zu reisen keine einzige Minute. Und als ich dann nach 2-3 Stunden angeregter Unterhaltung, Rose spricht leidlich englisch, endlich mal mein Zimmer in Augenschein nehme, haut es mich fast aus den Socken. WOW! Das Timeless In ist ja ganz liebevoll im tibetischen Stil eingerichtet und mein Zimmer ist einfach fantastisch……..

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Heyer_20160905_002Um es gleich vorweg zu nehmen: Dies ist definitiv  der Negativpunkt dieser Chinareise. Wer von Deutschland aus ein Hotel aussucht und bucht, möchte auch in diesem Hotel residieren. Was ist mir passiert: Am Bahnhof Lijiang habe ich wie üblich mein Hotel Voucher mit Namen und Anschrift des Hotels einem Taxifahrer vor die Nase gehalten. Gebucht hatte ich das Snow Star Mountain View Resort. Da dem Taxifahrer die Adresse nicht so genau bekannt war, rief dieser in dem Hotel an und lies sich den Weg beschreiben. Irgendwann war die Straße durch Straßenbaumaßnahmen blockiert. Nach einem Anruf des Taxifahreres im Hotel wurde ich dann von einem Mitarbeiter im Geländewagen abgeholt und landete dann nicht etwa in dem von mir gebuchten, sondern einem anderen Hotel. In diesem Hotel, mit ganz anderem, von außen  schäbigerem Erscheinungsbild, sprach auch niemand Englisch. Der Mitarbeiter der mich abgeholt hatte, vermittelte dann ein Telefongespräch zur englisch sprechenden Managerin. Diese wollte mir, nachdem ich mich erheblich beschwert hatte, weis machen, dass alles seine Richtigkeit hätte und es sich eigentlich um zwei zusammenhängende Hotels handeln würde und blablabla. Was sollte ich also zunächst tun? Ich bekam aber dann plötzlich ein kostenloses Upgrade zu einer Suite in diesem Hotel was ich zuächst einmal akzeptierte…..ein Check-In erfolgte nicht. Um es kurz zu machen: Nach einer fast schlaflosen Nacht teilte ich unter Vermittlung meiner Freundin LiWei dem Hotel mit, dass ich statt der  5 Nächte nur zwei Nächte bleiben werde. Vorher hatte ich meinen Aufenthalt in Shangri La um 3 Nächte verlängert.

Das einzig Positive an der ganzen Angelegenheit war, dass das “falsche” Hotel direkt am Rand der schönsten Altstadt liegt, die ich bisher in China gesehen habe, nämlich der alten Stadt Shuhe, einer Siedlung der Naxi Minderheit.

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Heyer_20160903_036Dali, eine Stadt mit alter Tradition, teilweise mit eigenen Königreichen iegt ca. 6,5 Zugstunden von Kunming entfernt. Gelegen am Süd- und Westufer des Erhai See und im Westen überragt von den beeindruckenden Cangshan Bergen, sollte diese 4. Station meiner diesjährigen Chinareise mir genügend Potential für erlebnisreiche Ausflüge und beeindruckende Fotos bieten. Allein das Wetter hat mir dann einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Heyer_20160827_014Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunan, wegen des milden Klimas auch “Stadt des ewigen Frühlings” genann, erwartet mich. Und sie erwartet mich gleich mit “Luftschnappen” denn Kunming liegt auf einer Höhe von 1900m über dem Meeresspiegel. Es ist schon ein Unterschied wenn man in Qingdao auf quasi Meereshöhe in das Flugzeug steigt und dieses nach ein paar Stunden Flug in 1900m Höhe wieder verlässt. Aber noch einen Unterschied merke ich beim verlassen des Flugzeuges: Es ist bei weitem nicht so warm und schwül wie in Beijing und Qingdao. Der Flughafen liegt weit außerhalb und die Taxifahrt zum Upland Youth Hostel in der Stadtmitte dauert schon eine Weile. Dabei macht man auch gleich wieder Bekanntschaft mit dem was man aus anderen chinesischen Großstädten schon kennt, nämlich dem ausufernden Autoverkehr. Meine Herberge für die nächsten 5 Nächte emfängt mich herzlich und freundlich, und mit guten englischen Sprachkenntnissen…….und mit einem netten und gut sortierten Bistro/Bar.

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Heyer_20160824_002Ich war ja schon recht gespannt, diese ehemalige deutsche Fernost Kolonie des deutschen Kaiserreiches zu besuchen, und auch was vom “German Style” denn nun wirklich noch zu sehen ist. Doch zunächst galt es am Bahnhof Beijing Süd die Massen an aufgeregten und will drängelnden chinesischen Reisenden zu überstehen. Wobei ich das nun überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn grundsätzlich gibt es ja nur gebuchte und damit fest namentlich reservierte Sitzplätze, es muss also niemand Angst haben, die Fahrt über stehen zu müssen, wenn er/sie nicht als erste(r) den Zug besteigt. Die Fahrt allerdings in einem der Hochgeschwindigkeitszüge, zudem wenn man wie ich 1.Klasse gebucht hat, gestaltet sich dann schon recht angenehm. Die Fahrt nach Qingdao dauert 5 Stunden und mein Sitznachbar hat ununterbrochen sein Smartphone vor der Nase: 5 Stunden lang! Auch in dieser Hinsicht bin ich über meine Chinesen nur am Kopf schüttel……..5 Stunden lang ununterbrochen diese kleine Flimmerkiste vor der Nase….auch während des Essens. Qingdao empfängt mich dann mit einer etwas….aber nur etwas…..erträglicheren Witterung. Bei der Taxifahrt zum Hotel versuche ich dann etwas vom “German Style” zu entdecken, aber was finde ich: Enge Bebauung und wahnsinnig viel Autoverkehr.

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Halle des VolkesDer neue Tag in Beijing empfängt mich mit der gleichen unerträglichen schwülwarmen Witterung wie die vergangenen Tage. Schon bevor ich das Starbucks erreiche, wo ich auch heute vorhabe, in chillender Atmosphäre zu frühstücken, bin ich geschwitzt. Also, wird das auch heute nichts mit irgendwelchen Outdoor Aktivitäten. Und so entschliese ich mich nach einem Besuch bei meiner lieben Freundin Wei im Büro, einen klimatisierten Museumstag einzulegen; das chinesische Nationalmuseum, fünf U-Bahn Stationen weiter, am Ostrand des TianAnMen Platzes gelegen, wäre doch nett. Was mir gleich nach verlassen der U-Bahn Station Tiananmen Ost auffällt ist, das der Kontrollring weiter nach außen gelegt wurde. Konnte man noch vor zwei Jahren bis an Zaun um den Tiananmen Platz und wurde erst beim betreten desselben ausgiebig gecheckt, so erfolgt diese Prozedur nun schon weit früher. Und das ist dann im Pulk mit Massen von aufgeregten und drängelnden Chinesen gleich wieder eine schweißtreibende Angelegenheit……..und eigentlich wollte ich doch heute gar nicht schwitzen. Und dann das: Vor dem Nationalmuseum eine lange Schlange….im Freien….unter der brennenden Sonne…..bei 34° und hoher Luftfeuchtigkeit.. Nein, das tue ich mir dann wirklich nicht an. Ich schlendere weiter…..ganz ganz langsam…über den Tiananmen Platz, in der Absicht einigermaßen trocken die U-Bahn Station Tiananmen West zu erreichen. Aber was sehe ich denn da:

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China und die Chinesen haben mich gleich wieder freundlich in ihre Arme geschlossen. Nach problemlosem Flug empfing mich Beijing –ich hatte es allerdings schon befürchtet- mit einer schwülwarmen Witterung die mich fast umgehauen hätte. Da bleibt man am besten in gutgekühlten Räumen und gibt sich der Lieblingsbeschäftigung der Chinesen hin: essen. Und das ist ja bekannterweise fulminal,; hier wird nicht gekleckert sondern geklotzt.

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